Auf den Wok gekommen – Pfannengerührtes mit Garnelen

Auf den Wok gekommen – Pfannengerührtes mit Garnelen

{Dieser Beitrag enthält Werbung für Kochform.de} Heute gibt es nicht nur ein Rezept für Euch, sondern auch eine kleine Asia-Kochschule. Asiatisches Essen liebe ich ja schon lange – das ist nichts Neues. Mit einem richtig guten Wok macht das Kochen von original asiatischen Rezepten aber gleich nochmal doppelt soviel Spaß. Aber was macht einen guten Wok überhaupt aus? Und kennt ihr überhaupt die Vorteile einer Wokpfanne gegenüber einer normalen Pfanne? 

Ich verrate es Euch, denn in diesem Beitrag dreht sich alles um den Wok

Was genau ist ein Wok?

In der fernöstlichen Küche ist der Wok als Kochgerät überhaupt nicht mehr wegzudenken. Er zeichnet sich besonders durch seine Form und das Material aus.  Ein klassischer Wok ist aus Gusseisen oder Kohlenstoffstahl, hat einen gewölbte Form und hohe Wände. Woks mit klassischer runder Bodenpfanne eignen sich natürlich nur für offene Herde. Heutzutage können moderne Woks durch ihren flachen Boden auch auf Induktions- oder Glaskeramikherden genutzt werden. 

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Der Wok ermöglicht die Nutzung als Pfanne oder als Kochtopf. Daher kann man damit Braten, Dünsten, Kochen, Schmoren sowie Blanchieren. Durch die besondere Form des Woks können bei der Zubereitung sehr hohe Temperaturen erreicht werden, was schnellen Garzeiten und einzigartige Aromen ermöglicht. 

Die Vorteile gegenüber einer herkömmlichen Pfanne

Durch seine Form und das Material ermöglicht ein Wok eine einfache, vielseitige und schnelle Zubereitung. Er ist um einiges vielseitiger als eine Pfanne birgt aber darüber hinaus auch weitere Vorteile. Die hohe Temperatur kombiniert mit dem klassischen schnellen Rühren in der asiatischen Küche ermöglicht besonders schonende und gesunde Zubereitung bei gleichzeitigem Erhalt aller Aromen.

Das Gemüse bleibt besonders knackig und Vitamine sowie andere wertvolle Inhaltsstoffe bleiben erhalten. Durch die spezielle Form wird bei der Zubereitung auch weniger Fett benötigt. Eine kleine Menge Öl genügt hier bereits. 

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Ihr merkt schon – ich bin begeistert von meinem neuen Wok und es wird wohl zukünftig viele neue wunderbare Wok-Rezepte hier geben. Den Anfang macht ein knackiges pfannengerührtes Gemüse mit frischen Garnelen. Ein asiatischer Klassiker und einfach super lecker. Vorab aber noch einige Basics zur Zubereitung von Pfannengerührtem im Wok:

Die richtige Zubereitung mit dem Wok

Zur Vorbereitung werden alle Gemüsezutaten geputzt und in mundgerechte Stücke zugeschnitten. Legt sie neben eurem Wok bereit. Reis oder Nudeln solltet ihr parallel zubereiten. Frische Kräuter, Gewürze oder Soßen solltet ihr ebenfalls bereits bereitstellen. 

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Ist alles vorbereitet wird der Wok langsam erhitzt. Gebt ein wenig hitzebeständiges Öl (ich nutze gerne Kokosöl) in den Wok und verteilt dieses – ebenfalls am Rand des Woks. Jetzt kommen die Zutaten ins Spiel: Zuerst die Zutaten die am längsten gegart werden müssen. Hierunter fallen Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchte. Diese sollten scharf angebraten und dann nochmal aus dem Wok herausgenommen werden. Im nächsten Schritt kommen die festen Gemüsesorten in die Pfanne, nach kurzer Zeit ergänzt um weiche Sorten. Fisch, Fleisch oder Meeresfrüchte werden kurz vor Ende des Bratvorgangs wieder dazugegeben. Dann wird alles mit Gewürzen und Soßen abgeschmeckt.  

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Weitere Tipps: Der Wok sollte stets nur mit einem Wender aus Holz oder Kunststoff genutzt werden um nichts zu beschädigen. Der Deckel des Woks wird beim Pfannengerührten selbstverständlich nicht genutzt,  damit die Zutaten knackig bleiben. Qualitativ hochwertige Woks bekommt ihr bei kochform.de. Ich nutze diesen (hier) und kann ihn euch zu 100% weiterempfehlen. 

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Da die Basics nun geklärt sind, kann nichts mehr schiefgehen. Hier kommt es also – das Rezept für:

Pfannengerührtes Gemüse mit frischen Garnelen

5 von 1 Bewertung
Pfannengerührtes Asia
Pfannengerührtes Gemüse mit Garnelen
Autor: BakingLifeStories
Zutaten
  • 200 Gramm frische Garnelen
  • 1 EL Kokosöl
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 3 Schalotten
  • 1 rote Chilischote
  • 2 Karotten
  • 2 rote Spitzpaprika
  • 100 Gramm Zuckerschoten
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 100 Gramm Bambusprossen
  • 75 Gramm Mungobohnensprossen
  • 50 Gramm Champignons
  • 3-4 Frühlingszwiebeln
  • 1-2 Pak Choi
  • 2 EL Sojasoße
  • 1 EL Palmzucker
  • 1 EL Fischsoße
  • 1 frische Limette
  • frische Kräuter (Koriander, Petersilie)
Zubereitung
  1. Garnelen waschen und trocken tupfen. Knoblauch schälen und fein hacken. Schalotten schälen und in Spalten schneiden. Ingwer und Chili ebenfalls fein hacken.

  2. Karotten schälen und in Stifte schneiden. Paprika waschen, entkernen und in mundgerechte Stücke schneiden. Zuckerschoten waschen und längs in Stifte schneiden. 

  3. Champignons bürsten und in Scheiben schneiden. Frühlingszwiebeln waschen und in feine Ringe schneiden. Pak Choi grob zerkleinern. Parallel Reis kochen. 

  4. Kokosöl in den Wok geben und erhitzen. Knoblauch und Chili in den Wok geben und kurz anbraten. Garnelen dazugeben und bei hoher Hitze kurz anbraten. Das Warmhaltegitter am Wok anbringen und die Garnelen dort platzieren.

  5. Bei mittlerer Hitze Karottenstifte, Paprika und Schalotten unter ständigem Rühren ins heiße Bratfett gebenund etwa 2 Minuten braten. Zuckerschoten und Bambussprossen ebenfalls in den Wok geben, weiterhin rühren. 

  6. Nach weiteren 2 Minuten die Mungobohnensprossen und Champignons dazugeben. Sojasoße, Fischsoße und Palmzucker vermischen. 

  7. Garnelen, Pak Choi und Frühlingszwiebeln in den Wok geben. Alles mit der Sojasoßen-Mischung ablöschen und mit Salz, Pfeffer und frischen Kräutern abschmecken. 

  8. Pfannengerührtes gemeinsam mit dem Reis auf zwei Tellern anrichten. Limette heiß abwaschen, halbieren und die angerichteten Teller damit beträufeln. Mit frischem Koriander oder Petersilie garnieren. 

 

Eure Alina

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1 Kommentar

  1. 02/10/2018 / 14:51

    Sieht zum Anbeißen aus! Für mich geht tatsächlich nix über den Wok. Wir benutzen seit ca. 6 Jahren fast ausschließlich den Wow für alles, was wir kochen bis auf ganz ganz wenige Ausnahmen (und das, was sich natürlich im Backofen abspielt).
    🙂

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